Entzündungen und freie Radikale werden mit schlechter Gesundheit, Krankheiten und einem vorzeitigen Tod in Verbindung gebracht. Klinische Marker für Entzündungen wie z.B. C-reaktives Protein wurden zu Standardmesswerten bei periodischen medizinischen Untersuchungen. Legionen von Amerikanern nehmen antioxidative Supplements ein, um von freien Radikalen ausgelöste Schäden zu verhindern. Freie Radikale sind hochreaktive Chemikalien, die auf natürliche Art und Weise bei Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper entstehen und sowohl Zellmembranen als auch die DNA beschädigen und das Immunsystem unterdrücken können.
Einige Forscher legen nahe, dass rotes Fleisch das Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Diabetes vom Typ 2 - Erkrankungen, die manchmal mit oxidativen Schädigungen und Entzündungen in Verbindung gebracht werden - durch eine Erhöhung des Eisenspiegels steigern kann.
Australische Forscher konnten jedoch keine Beziehung zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Markern für oxidative Schädigungen oder Entzündungen finden. Mageres rotes Fleisch ist proteinreich und relativ kalorienarm und könnte für Menschen, die eine Diät zum Zwecke des Gewichtsverlustes durchführen, von Vorteil sein, da es dem Hunger vorbeugt. Diese Studie konnte zeigen, dass man risikolos die Kohlenhydrate der Ernährung durch mageres rotes Fleisch ersetzen kann, ohne dass dies oxidativen Stress oder Entzündungen auslöst. Wieder einmal eine Studie, die zwar nicht direkt für Low-Carb spricht, jedoch zeigt, dass die manchmal vorgebrachten Argumente gegen Low-Carb oder gegen eine Ernährung mit höherem Proteinanteil, insbesondere rotem Fleisch, falsch sind.
Der harte Teil einer Sporternährung ist die Diät, um Fett für einen Wettkampf zu verlieren, während nicht mehr Muskelmasse als nötig geopfert wird. Essen, um aufzubauen, ist viel einfacher. Nahrung versorgt einen Athleten mit zwei grundlegenden Dingen: Energie für das Training und Rohmaterialien für den Masseaufbau. Um Muskeln zu entwickeln brauchen Sie beides. Um Muskeln aufzubauen brauchen Sie Protein. Eine Faustregel besagt ca. 2,2 g pro kg Körpergewicht. Wenn Sie weniger essen, laufen Sie Gefahr, nicht die Aminosäuren in Ihrem Körper zu haben, die notwendig sind, um maximales Muskelgewebe zu synthetisieren. Beim Rest Ihrer Ernährung müssen Sie ausreichend und nährstoffreich essen und Dinge meiden, die eine katabole Wirkung für Ihren Körper haben - wie Rauchen, übermäßiges Trinken und Drogen. Beziehen Sie eine Vielzahl von Vitamin- und Mineral Ergänzungen in Ihr Gesamtprogramm ein.
Eiweiß ist nicht nur das Weiße vom Ei, das lediglich etwa 10 Prozent seiner Gesamtmenge "echtes" Eiweiß enthält (sonst besteht es fast nur aus Fett und Wasser), sondern eine Nährstoffgruppe, die chemisch und ernährungswissenschaftlich als Protein bezeichnet wird. Der Begriff Protein wurde von dem griechischen Wort "Proton" abgeleitet, das so viel bedeutet wie "das Erste", "das Wichtigste". In der großen Produktpalette an Sportnahrungsmitteln für Bodybuilder, Kraft- und Fitness-Sportler machen die unterschiedlichen Arten von Proteinpulvern den größten Anteil aus. Die Unterschiede liegen aber nicht nur in den verschiedenen Geschmacksrichtungen der Produkte, wie manch ein Konsument glauben mag. Die verwendeten Rohstoffe spielen eine wesentlich wichtigere Rolle und sind der Grund für die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen den Eiweißprodukten der einzelnen Anbieter. Im wesentlichen gibt es fünf verschiedene Proteinarten, aus denen die heute erhältlichen Eiweißpräparate hergestellt werden.
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